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Diashow - Exklusiv:

Das Design des Rock'n'Roll-Magazins im Wandel der Zeit

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Die Idee zum „Rock’n’Roll Musikmagazin“ wurde 1977 auf einem Oldenburger Flohmarkt geboren. Dort trafen sich Claus-Dieter Röglin, Wilfried Burtke und Heinz-Günther Hartig. Alle drei waren seit Jahren Rock’n’Roll-Fans und auch Sammler entsprechender Schallplatten. Aber alle drei waren bis dahin mit ihrem Hobby allein auf weiter Flur. Dachten sie. Der Zufall hatte sie nun zusammengeführt und auf diesem Flohmarkt beklagten sie, dass es keine Literatur und keine Zeitschriften über Rock’n’Roll gibt.

Claus-Dieter Röglin war Buchbinder, Heinz-Günther Hartig Drucker - und so war schnell die Idee geboren, selbst ein Magazin herauszubringen. Die erste Nummer stellte Claus-Dieter Röglin unter dem Namen „ROCK“ allein zusammen, doch bereits ab der zweiten Ausgabe waren dann Heinz-Günther Hartig und Wilfried Burtke dabei. Es wurden Handzettel gedruckt und bei Rock’n’Roll-Konzerten mit Fats Domino und Chuck Berry in Bremen, Hamburg und Münster verteilt. Ein Bremer Schallplattenversand legte seinem Katalog ebenfalls Bestellzettel bei und so kamen die ersten zweihundert Abonnenten zusammen.

Wilfried Burtke schied nach kurzer Zeit aus, er hatte eine andere Lücke entdeckt, 1977 gab es so gut wie keine Rock’n’Roll-Schallplatten zu kaufen. So entstand „Wilburts Records“, ein Versandhandel, der sich im Laufe der Jahre einen guten Namen gemacht hat.

Eine Reihe anderer Mitarbeiter kamen hinzu und sind aus dem „Rock’n’Roll Musikmagazin“, wie es mittlerweile heißt, nicht mehr wegzudenken: Dieter Moll, Klaus Kettner, Bodo Nies, Waltraut Dröge, Regina und Peter Klopsch, Hans Stieper, Ulrich Schlieck, Roger Dax und Martina Winkler.

1996 hat Claus-Dieter Röglin einen schweren Unfall überlebt, er ist seitdem Frührentner, hat die Arbeit am Magazin aufgeben müssen und lebt jetzt auf Helgoland.

Seitdem geben Heinz-Günther Hartig und Waltraut Dröge das Magazin heraus, das in der Zwischenzeit über 800 Abonnenten hat. Herausgeber und Mitarbeiter stehen voll im normalen Berufsleben, die Musikzeitschrift wird komplett in der Freizeit hergestellt.

Das Rock’n’Roll Musikmagazin ist inzwischen eine der weltweit am längsten bestehenden Musikzeitschriften, die sich speziell mit Rock’n’Roll-Musik beschäftigen. Die ersten Ausgaben sind seit Jahren vergriffen und daher selbst zu gesuchten Sammlerstücken geworden.  

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